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Mittwoch, 13.Dezember 2017

Ausbau des Angebots mehr


Agglomeration Thun

S-Bahn Haltestelle Thun Nord

Im Gebiet des kantonalen Premium-Entwicklungsschwerpunktes ESP Thun Nord werden zahlreiche neue Arbeitsplätze im Norden Thuns geschaffen. Die neue Aarequerung, der "Bypass", führt als neue Hauptachse durch das Gebiet. Die zusätzlichen Arbeitsplätze im ESP Thun-Nord werden eine dichte Erschliessung mitels ÖV erforderlich machen.

Bereits in der Studie ÖV-Konzept Agglomeration Thun wurde für die künftige Erschliessung des Gebiets mit "Bypass" mögliche Szenarien aufgezeigt. Mit einer neuen S-Bahn Haltestelle unter der Alpen-Brücke und in Verbindung mit einer neuen Tangentiallinie Steffisburg - ESP Thun Nord - Thun Südwest könnte eine attraktive Pendlerverbindung von/nach Bern geschaffen werden. Der ESP Thun Nord wäre damit ideal erschlossen. Zudem bietet die neue Erschliessung in mehrfacher Hinsicht eine grosse Chance für die Agglomeration Thun:

  • Der über 60 ha umfassende ESP Thun Nord erhält die dringend notwendige ÖV-Anbindung.
  • Das Verkehrssystem in der Innenstadt und um den Bahnhof Thun kann entlastet werden.
  • S-Bahn und Stadtbus können besser verknüpft werden.

Um die neue S-Bahn Haltestelle Thun Nord mit hoher zeitlicher Priorität zu realisieren, ist deren Aufnahme in den STEP Ausbauschritt 2030/35 durch das BAV notwendig, damit die Finanzierung gesichert ist.

Als Grundlage für die Beurteilung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses hat die RVK 5 eine Potenzialstudie und ein Argumentarium erarbeiten lassen und hat diese in Koordination mit dem AÖV dem BAV zukommen lassen.  

Bis Ende 2018 wird de Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden und ab 2019 im Parlament beraten. Das letzte Wort hat das Parlament - und bei einem Referendum das Volk.

ÖV-Konzept Stadt Thun 2035

Mit der Eröffnung des Bypass Thun Nord hat sich das Strassennetz in der Stadt Thun verändertn. Die damit verbundenen flankierenden Massnahmen in der Innenstadt haben auch grossen Einfluss auf den öffentlichen Verkehr. Mit den Entwicklungsschwerpunkten am Bahnhof Thun und in Thun Nord (mit einer möglichen neuen S-Bahn-Haltestelle) ergeben sich weitere Bedingungen und Anforderungen, auf die hin zweckmässige Strategien und Massnahmen zum öffentlichen Verkehr formuliert werden müsse.

Das Zielbild 2035 des ÖV-Konzepts Thun setzt sich mit Fokus auf das städtische Busnetz mit folgenden Fragestellungen und Schlüsselproblemen auseinander:

  • Zweckmässige Erschliessung von neuen Entwicklungsgebieten und Verkleinerung bzw. Schliessung von Erschliessungslücken
  • Umgang mit der weiterhin zunehmenden Nachfrage und ausgeprägte Nachfragespitzen
  • Zeitliche Bedienung
  • Qualitative Verbesserungen
  • Entlastung des Bahnhofs Thun
  • Sicherung von Strassenachsen für den Bus
  • Ausbauetappen

Das ÖV-Konzept Thun 2035 soll einerseits eine Richtschnur für die nächsten und weiteren Ausbauschritte im ÖV sein, andererseits aber auch eine gut abgestützte Position seitens ÖV in den anstehenden Planungsverfahren. Deshalb wird der Entwurf zurzeit mit den Ortsplanungen in Thun und Steffisburg sowie mit den Planungen in den Entwicklungsschwerpunkten Bahnhof Thun und Thun Nord konsolidiert.

ESP Bahnhof Thun

Nach den Neubauten im Aarefeld und der Gestaltung des Bahnhofplatzes konzentriert sich die städtebauliche Entwicklung nun auf die Areale Rampenstrasse und Seestrasse. Dabei wird der kantonale ESP Bahnhof Thun auf das Areal Scherzligen-Rosenau ausgedehnt. Die Verlegung der Seestrasse und die Neugestaltung des Ländtebereichs sind hierbei die wichtigsten Gestaltungsmassnahmen. Der Bahnhof Thun wird in Zusammenarbeit mit dem Kanton sowie mit SBB, BLS und STI weiter optimiert und zur effizienten regionalen Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs aufgewertet. Eine gemeinsame Leitplanung wird als wirksames Koordinationsinstrument dienen.

Im Rahmen der Arealentwicklung ist die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Verkehrs, namentlich vor allem der Busse, zentraler Bestandteil der Planungen. Der Bahnhof und speziell die ihn umgebenden freien Flächen müssen für ein Nachfragewachstum genügend Reserven aufweisen.

Versuchsbetrieb Verlängerung Heimberg, 2014-2017

Die Verlängerung der Buslinie 3 bis Heimberg, Dornhalde ist eine Empfehlung zur besseren Erschliessung des Gebiets Heimberg aus dem ÖV-Konzept Thun-Nord.

Der Versuchsbetrieb konnte ohne kurzfristige bauliche Massnahmen realisiert werden und läuft seit Dezember 2014 für drei Jahre. Bereits heute ist absehbar, dass die Vorgaben bezüglich Nachfrage und Kostendeckungsgraf erreicht werden. Die Linienverlängerung soll deshalb ab 2018 ins kantonale Grundangebot aufgenommen werden.

ÖV-Konzept Agglomeration Thun, 2011

Bus, Tram oder Stadtbahn - wie sieht die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Thun 2030 aus? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen einer Vorstudie für das RGSK TOW der 1. Generation angegangen.

Das ÖV-Konzept Agglomeration Thun zeigt mögliche künftige Weiterentwicklungen für den ÖV auf. Wichtiger Bestandteil der Analyse bildet die Grobabschätzung des künftigen Fahrgastaufkommens sowie die damit verbundene künftige Entwicklung des Busnetzes.

ÖV-Studie Thun Süd, 2008

In der ÖV-Studie Thun Süd werden Möglichkeiten der Erschliessung des neuen Stadions und Einkaufszentrums sowie künftiger neuer Siedlungsgebiete in Thun Süd aufgezeigt. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass zwischen der Erschliessung neuer Siedlungsgebiete und der Erschliessung des Stadions und Einkaufszentrums keine Synergien vorhanden sind. Für die Erschliessung künftiger Siedlungsgebiete erläutert die Studie verschiedene Linienführungen und empfiehlt Erschliessungs-Korridore. Als beste Lösung für die Erschliessung des neuen Stadions / Einkaufszentrums stellte sich die Verdichtung der bestehenden Linie 3 heraus.

ÖV-Konzept Thun Nord, 2006

Die ÖV-Erschliessung in den nördlich von Thun liegenden Gemeinden ist teilweise als unbefriedigend einzustufen. Dies gilt insbesondere für die in den letzten Jahren entstandenen Wohnüberbauungen und geplanten Siedlungsentwicklungen. Basierend auf dem Agglomerationsprogramm 2005 untersucht das ÖV-Konzept Massnahmen zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs in Thun/Steffisburg/Heimberg und Lerchenfeld/Uetendorf. Das Konzept schlägt verschiedene kurz- und langfristige Massnahmen vor. Die Prioritätensetzung erfolgte nach Kriterien der Wirtschaftlichkeit, der notwendigen Grunderschliessung und der aktuellen Siedlungsentwicklung. Die Ergebnisse des ÖV-Konzepts Thun Nord sind in das aktuelle Agglomerationsprogramm 2007 eingeflossen.

 
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